Roadtrip Südafrika

SÜDAFRIKA

20.10. - 10.11.2013

Einleitung

Ihr spielt mit dem Gedanken einen Urlaub in Südafrika zu verbringen?! Seid Ihr vielleicht sogar noch Afrika-Neulinge?! Perfekt! Das Land am Kap gilt nicht zu Unrecht als Einstiegsdroge für Reisen auf den schwarzen Kontinent. Der Kontrast zu europäischen Verhältnissen ist oftmals sehr übersichtlich. Vor allem entlang der Garden Route zwischen Port Elizabeth und Kapstadt herrscht ein ähnlicher Standard wie zu Hause. Südafrika gilt daher zu Recht als einfach zu bereisendes Urlaubsziel und kann ganz bequem mit dem eigenen Mietwagen bereist werden. Südafrika ist auch unsere erste Afrikareise! Wir sind schlichtweg begeistert und möchten Euch hier unsere Reiseroute im Detail vorstellen. Viel Spaß beim Nachreisen…

Unsere Route im Überblick

Am Anfang jeder Reise steht die Planung der Route. Mittlerweile sind wir ziemlich routiniert darin und organisieren uns immer als erstes einen Reiseführer, sowie bei Roadtrips eine Straßenkarte von Reise Know-How. Wir markieren die wichtigsten Punkte und verbinden diese zu einer Route.

Für Südafrika entscheiden wir uns für einen klassischen Multi-Stop Roadtrip. Ob man in Johannesburg startet und in Kapstadt endet, oder umgekehrt, ist dabei egal. Allerdings kommt man aufgrund der Größe des Landes (Südafrika ist 3,5 x so groß wie Deutschland), sofern man sich für den Osten mit dem Krüger National Park interessiert, um einen 3-wöchigen Aufenthalt, sowie um einen Inlandsflug nicht herum.

Am Ende des Tage steht zunächst eine Woche im Nord-Osten Südafrikas mit Panorama Route & Krüger NP, Mlilwane Wildlife Sanctuary und dem iSimangaliso Wetland Park auf dem Zettel.

Nach dem Inlandsflug von Durban nach Port Elizabeth, nehmen wir uns dann in Woche 2 und 3 zwei weitere Wochen Zeit für Südafrikas Garden Route, sowie Kapstadt. Von der Aufteilung her im Nachgang eigentlich perfekt. Hat man nur 2 Wochen zur Verfügung, sollte man auf den Nord-Osten verzichten und sich nur die Garden Route und Kapstadt vornehmen. Den genauen Routenverlauf mit allen Unterkünften und Tagesbeschreibungen stellen wir Euch anbei zum Download zur Verfügung.

Unsere Route Stop für Stop für Euch als Download
— alle Hotels, Distanzen und Tagesbeschreibungen in der Übersicht —

Des Weiteren stehen Euch unsere detaillierten Reiseberichte zur Verfügung. Hier findet man zu den Reisezielen „Panorama Route & Krüger NP“, „iSimangaliso Wetland Park“, „Mlilwane Wildlife Sanctuary“, „Südafrikas Garden Route“ und „Kapstadt“ viele weitere Informationen, sowie Tipps und Tricks.

Highlights der Rundreise

  • sensationelle Lodges im Krüger und Addo NP
  • tolle Aussichten entlang der Panorama Route
  • die BIG 5 im Krüger Nationalpark
  • Wandern im Robberg Nature Reserve
  • springende Wale in Hermanus
  • Aug in Aug mit dem Weißen Hai in Gaansbai
  • Private Sunset Cruise in Kapstadt

Good to Know

Beste Reisezeit: Südafrika kann man gut ganzjährig bereisen. Als beste Reisezeit gilt jedoch der südafrikanische Frühling in den Monaten September, Oktober und November. Wer Wale sehen will, sollte zwischen Juli und Oktober anreisen.

Impfungen: Neben den gängigen Grundimpfungen, haben wir uns gegen Hepatitis A+B impfen lassen, sowie mit einer Malariaprophylaxe für den Nord-Osten Südafrikas versorgen. Bitte informiert Euch am besten beim Auswertigen Amt oder beim Tropenmediziner rechtzeitig vor Reiseantritt über die aktuellen Impfempfehlungen.

Sicherheit: Jeder hat schon eine dieser Horror-Geschichten von Raubüberfällen auf Touristen gehört. Afrika ist halt nicht Europa. Unser Tipp: Wachsam sein und gewisse Spielregeln befolgen. Diese könnt Ihr am einfachsten nach Ankunft in Eurer Lodge bei Euren Gastgebern erfragen, denn in Kapstadt gelten z.B. andere Regeln als in Plettenberg Bay. Ausgerüstet mit diesen Infos und einer Portion gesundem Menschenverstand hatten wir in 3 Wochen keine gefährliche Situation zu meistern. Macht Euch also nicht zu verrückt!

Distanzen: Aufgrund der teilweise großen Distanzen empfiehlt es sich immer zeitig zu tanken und früh los zu fahren, damit man nicht erst im Dunkeln am Ziel ankommt. Zudem sind vor allem im Nord-Osten die Straßen teilweise sehr schlecht und mit Schlaglöchern versehen. Das führt dazu, dass man doch deutlich länger braucht um von A nach B zu kommen als bei uns in Europa. Im Krüger NP gelten dazu noch Geschwindigkeitsbegrenzungen von max. 40km/h auf Teerstraßen, bzw. 25km/h auf Schotterstraßen, die sogar durch Ranger überwacht werden. Plant also genug Zeit ein!

Essen gehen: Wir waren anfangs doch sehr verwundert über die Preise. Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch, dazu eine gute Flasche Wein, für zusammen immer unter 30€. Und das Beste der Preis war für 2 Personen… Darüber hinaus war die Qualität der Speisen wirklich hervorragend. Beim Steak würden wir sogar von Weltklasse sprechen ;). Also haut rein…

Krüger NP: Wenn es das Budget nur irgendwie hergibt, solltet Ihr versuchen im Nationalpark zu übernachten. Das hat mehrere Vorteile. Zum einen könnt Ihr außerhalb der Öffnungszeiten des Parks geführte Safaris unternehmen (Sunrise-/Sundown-Safaris). Des Weiteren habt Ihr nach Öffnung der Tore einen Vorsprung gegenüber den Nationalpark-Besuchern von außerhalb. Ihr seid also ganz alleine in der Wildnis und das ist schon was ganz Besonderes!!! Wer noch einen oben drauf setzen möchte, bucht wie wir eine der Luxus-Lodgen! In den happigen Preisen sind neben Vollverpflegung pro Tag eine Sunrise-, sowie eine Sundown-Safari in einem kleinen Jeep enthalten. Das obligatorische Picknick in der Wildnis mit Löwengebrüll im Hintergrund fehlt natürlich auch nicht ;). Darüber hinaus ist es wirklich jeden Euro wert einen erfahrenen Guide dabei zu haben. Daher auch: Big Five – check!!!

Sonstiges: Die Steckdosen in Südafrika haben noch ein drittes Loch für die Erdung, weshalb Ihr Stromadapter braucht. Wir haben gleich ein 2er Pack Stromadapter für Südafrika bestellt. Der hier verlinkte Stromadapter ist zwar recht groß, dafür aber auch echt robust und haben uns auf unser Rundreise gute Dienste geleistet, so dass wir diese absolut weiterempfehlen können.

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