Relaxen auf Pulau Gaya

 

Tag 15 -17 unserer Reise. Um 10 Uhr geht unser Bootstransfer vom Jetty Jesselton Point nach Pulau Gaya, wo wir uns für drei Nächte im Luxus-Hotel Gaya Island Resort eingebucht haben. Die Bootsfahrt zu der vor Kota Kinabalu liegenden Insel dauert nur 10 Minuten, dann werden wir schon herzlich begrüßt. Unser Zimmer ist sogar schon bereit und wir können es direkt beziehen. Sehr cool übrigens – zu jeder Villa gibt es einen kleinen tragbaren Hudle. Damit hat man egal wo in der Anlage perfekten Internetempfang.

Tag 15

Die Anlage ist sehr weitläufig und sieht einfach umwerfend aus. Die Bungalows sind herrlich in die Natur eingebettet, so dass die größe des Resorts gar nicht so auffällt. Auch unser Bungalow ist toll! Zwar ohne direkten Meerblick, dafür aber mit schönem Blick in die Gartenanlage von unserer Terrasse und kurzem Fussweg zum Strand und Hauptgebäude.

Leider ist am Strand aktuell Vorsicht geboten, da Box-Jellyfishes (Würfelquallen) gesichtet wurden. Der Kontakt mit deren Nesseln ist sehr gefährlich. Daher ist aktuell baden verboten.

Für das Erste ist uns das aber egal, da wir erst einmal eine geführte Kajak-Tour in die Mangroven im Hinterland der Insel gebucht haben. Für umgerechnet ca. 12,50 € p.P. bekommen wir ein Zweier-Kajak und fahren entlang des Strandes bis zum Eingang in den Mangrovenwald. Die Tour und der Guide gefallen uns sehr gut. Wir erfahren viel über das Ökosystem Mangroven.

Zurück im Hotel wird uns erzählt, dass heute Vormittag ein Walhai unmittelbar vorm Resort entlang geschwommen ist. Das ist natürlich mal ein Knaller, doch leider haben wir den nicht live gesehen und müssen uns mit den Handyvideos der Angestellten zufrieden geben.

Wir lassen den Tag am Strand ausklingen und gehen um 19 Uhr zum Dinner. In der Anlage gibt es drei Restaurants, das Hauptrestaurant in Buffetform und zwei noble kleine Restaurants mit Dress-Code, ein Fischlokal und ein japanisches Restaurant. Alle drei Restaurants sind für malaysische Verhältnisse teuer. Wir essen immer im Hauptrestaurant für umgerechnet ca. 25 €/Pers. Das Buffet ist sehr groß mit lokalen, chinesischen und europäischen Spezialitäten. Die Auswahl ist riesig und qualitativ wirklich gut! Auch das Ambiente ist trotz Buffet nicht mit klassischen All-you-can-eat-Buffets zu vergleichen. Wir haben hier drei Abende sehr lecker gegessen bei offenem Ambiente zum Strand mit Meeresrauschen.


Tag 16

Am nächsten Morgen geht es schon um 9 Uhr los zu unserer Schnorcheltour im Tunku Abdul Rahman Marine Park. Auch diese Tour haben wir im Hotel gebucht, ca. 30€/Pers., Dauer 2,5 Stunden inklusive Bootsfahrt, Nationalparkeintritt, Getränke, Guide und Leihausrüstung (Schnorchel und Maske).

Das Schnorcheln ist cool. Vor allem weil wir das einzige Boot am Schnorchelspot auf der Rückseite von Manukan Island sind. Wir sehen viele bunte und intakte Korallen, Clownfische und eine Muräne.

Um 11:30 Uhr sind wir zurück am Hotel und nehmen um 12:30 Uhr den Bootsshuttle zum Private Beach des Gaya Island Resorts. Der Shuttle fährt nur drei Mal am Tag, alle 2 Stunden, kostenlos um die Ecke zur Nachbarbucht. Da diesen Service tatsächlich nur wenige Gäste nutzen, haben wir mit max. 20 weiteren Leuten den Traumstrand für uns alleine. Es gibt ausreichend Liegen und sogar eine kleine Bar, sowie richtige, sogar saubere und klimatisierte, Toiletten. Auch eine Hängematte ist idyllisch an einem Baum montiert. Wir können am Strand Longtail Makaken und ein riesiges Bartschwein auf ihrem Raubzug beobachten. Welcome to Paradise!

Um 15:45 Uhr nehmen wir das letzte Boot zurück zum Resort. Nach einem Eis an der Bar kurz duschen und dann geht’s schon fast zur im Preis inkludierten 50 minütigen Paarmassage. Auf dem Weg zum Zimmer beobachten wir einen Monitor Lizzard auf Beutejagd im Fischteich und ein Bartschwein im Garten an unserer Villa. Sogar ein Longtail Makake stattet uns einen kurzen Besuch ab und glotzt durch die Terassentür.

Um 19 Uhr dann die Massage im Spa Village, ca. 10-15 Gehminuten von unserem Zimmer entfernt. Im Wellnesstempel angekommen, werden wir mal wieder unbeschreiblich freundlich empfangen. Mrs. Nadine und Mr. Jan werden erstmal gebeten in der bequemen Sitzecke Platz zu nehmen. Bei einem Lemon-Panan-Chilli-Irgendwas-Drink können wir zwischen drei verschiedenen Massagearten wählen. Wir wählen beide die Balinese Massage… Dann werden uns unsere beiden Masseurinnen vorgestellt und wir werden in unsere private Wellness-Villa geführt. Nach dem entkleiden dann im Bademantel auf dem Balkon erstmal ein Foot-Soak (Fußbad) mit Schulter-Nacken-Massage. Dann ein Fuß- und Waden-Scrub mit Meersalz und noch anderen tollen Sachen, die die Blutzirkulation anregen. Und dann gehen wir in den Massageraum auf unsere Liegen. Der Raum ist komplett aus Glas, uneinsehbar durch hohe Bäume und offen zum Meer. Bei Panflötenmusik und Meeresrauschen genießen wir unsere 50 minütige Ganzkörpermassage. Wir fühlen uns wie im 7. Himmel! Hier stimmt einfach alles und die 1,5 Stunden in der Spa-Villa sind absolut highly recommended!!!


Tag 17

Neuer Tag, neues Glück. Es steht tatsächlich mal nichts auf dem Programm. Also erstmal schön ausschlafen, ab zum Frühstück und dann um 10:30 Uhr den Bootsshuttle zum Private Beach. Dort versuchen wir uns mal im Stand-Up-Paddling. Das Board inkl. Paddel ist dort kostenlos verfügbar. Nach 5 Minuten haben wir den Dreh raus und Nadine dreht eine große Runde.

Wir chillen den ganzen Tag am Strand, nehmen um 14 Uhr am Turtle Talk teil, bei dem der dort Angestellte amerikanische Biologe Scott über die ersten Turtle Patienten und über die Notwendigkeit einer Rettungsstation referiert.

Im Laufe des Tages halten die frechen Long Tail Makaken die Strandbesucher auf der Suche nach einem Essensdiebstahl immer mal wieder auf Trapp. Auch ein Bartschwein versucht wieder sein Glück :).

Wir nehmen wieder das letzte Boot um 15:45 Uhr zurück zum Resort und gönnen uns jeweils zwei Cocktails an der Poolbar. Rechtzeitig vor einem fetten tropischen Regenguss verziehen wir uns leicht angeschwippst auf’s Zimmer. Bis wir geduscht und noch etwas relaxed haben, hat der Regen aufgehört und wir kommen trockenen Fußes zum Dinner.


Abreisetag

Unser Flug von Kota Kinabalu nach Singapur geht erst um 19:35 Uhr. Leider können wir das Zimmer nur bis 12 Uhr behalten. Daher packen wir nach dem Frühstück die Koffer, checken bereits um 10:30 Uhr aus und parken die Koffer an der Rezeption.

Den Boots-Shuttle nach Kota Kinabalu haben wir für 15 Uhr reserviert, da wir in der City noch kurz zum Phillipino Market wollen. Bis 14:15 Uhr liegen wir also noch ein bisschen am Strand und leihen uns nochmal Stand-Up-Paddle Equipment und ein Single-Kajak. Beides soll hier am Resortstrand tatsächlich je 60 Ringit/Std. kosten. Barzahlung geht nicht, nur Room Charge. Da wir bereits ausgecheckt haben und wir dem netten Herrn erklären, dass wir für nur ca. 30 Min. ausleihen wollen und außerdem beides am Private Beach kostenlos ist, bekommen wir das auch hier kostenlos geliehen :).

Zum Glück gibt es im Resort extra Washrooms mit Umkleidekabine, die wir vor dem Transfer noch gerne nutzen. Dann heißt es bye bye Badeinsel und pünktlich zu unserer Abfahrt verabschiedet sich die Sonne und Wolken bedecken den Himmel.

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