Olympic Nationalpark – First timer´s guide

Der Olympic Nationalpark auf der gleichnamigen Halbinsel im äußersten Nordwesten der USA ist einfach traumhaft schön und vor allem super abwechslungsreich. An jeder zweiten Ecke wartet ein neues Abenteuer auf euch. Es gibt einsame Strände, dichten Regenwald, unzählige Wasserfälle und sogar schneebedeckte Berge. Im Grunde genommen könnte man hier viele Wochen verbringen, ohne sich zu langweilen. Da ihr aber höchstwahrscheinlich nicht so viel Zeit zur Verfügung haben werdet, solltet ihr euch bei eurem ersten Besuch auf die Must-Do’s konzentrieren. Wir haben euch unsere persönlichen Favoriten an dieser Stelle mal zusammengestellt.

Zunächst aber noch kurz zum Zeitbedarf. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten lassen sich wohl in 2-3 Tagen abhaken. Dann gleicht das Ganze natürlich etwas einer Hetzjagd und ihr sitzt viel im Auto. Besser wäre eine ganze Woche einzuplanen. Dann bleibt genügend Zeit sich auch ein bisschen treiben zu lassen und vielleicht noch ein paar zusätzliche Stopps einzulegen. Der perfekte Kompromiss sind in unseren Augen wohl 4 Tage. In Google Maps haben wir euch mal die folgenden lohnenswerten Stopps zu einer Route zusammengefasst. Hier gehts zur Karte!

#1 Whale Whatching 

Orca vor Port Angeles

Orca vor Port Angeles

Wer einmal Orcas in freier Wildbahn erleben möchte, hat ziemlich gute Chancen sich diesen Traum in den Gewässern vor Port Angeles zu erfüllen! Zwischen April und Oktober tummeln sich hier neben Orcas auch Buckel- und Grauwale. Otter, Seelöwen, Robben und Delfine lassen sich sogar das ganze Jahr über beobachten. Eine Orca-Tour kostet ca. 100$ pro Person und dauert 4-5 Stunden. Für den Preis bekommt ihr dann aber auch quasi eine Wal-Garantie. In unseren Augen immer wieder ein faszinierendes Erlebnis! Empfehlen können wir übrigens die Crew von Island Adventures

#2 Hurricane Ridge

Hurricane Ridge im Olympic Nationalpark

Hurricane Ridge im Olympic Nationalpark

Nur 35 Fahrminuten von Port Angeles entfernt, befindet sich das Hurricane Ridge Visitor Center. Die Anfahrt ist schon mal atemberaubend und oben auf knapp 1.600 Metern über dem Meer angekommen, befindet man sich dann in einer komplett anderen Welt! Umgeben von schneebedeckten Bergen fühlt man sich plötzlich so weit weg von Küste und Stadt, dabei kann man doch tatsächlich beides sehen! Die Aussicht von hier oben ist einfach sensationell. Am besten man unternimmt eine Wanderung auf den unzähligen ausgewiesenen Wegen und genießt die herrliche Aussicht.

#3 Mount Storm King

Was für Wagemutige ist der Hike hoch zum Mt. Storm King! Für den Hin- und Rückweg werden insgesamt ca. 2-3 Stunden veranschlagt. Um es ganz nach oben zu schaffen, müsst ihr euch an den teilweise recht steilen Abschnitten an Seilen nach oben ziehen. Daher sollte man die Wanderung nur bei trockenen Wetterverhältnissen angehen. Andernfalls ist das Absturzrisiko einfach zu hoch! Von oben habt ihr dann einen atemberaubenden Ausblick auf Lake Crescent. Zumindest sehen die Bilder im Internet sehr vielversprechend aus 🙂 – wir hatten nämlich leider kein Glück mit dem Wettergott, dafür aber jetzt einen super Grund nochmal wieder zukommen!

#4 Sol Duc Falls

Sol Duc Falls

Sol Duc Falls

Nicht nur die Fälle sind ein Hingucker, sondern auch der kurze Hike dorthin lohnt sich. Vor allem wenn es geregnet hat – und das kommt hier relativ häufig vor, denn der Olympic Nationalpark ist einer der regenreichsten Orte der ganzen USA – ist diese einfache Wanderung super mystisch. Viele Menschen werdet ihr hier nämlich nicht treffen, so dass durch den prasselnden Regen und die ansonsten fast schon unheimliche Stille eine ganz besondere Stimmung entsteht. Hin und zurück benötigt man jeweils ca. 30 Minuten für die insgesamt 2,5 Kilometer. Also Regenjacke und/oder Regenschirm (für die Fotografen unter euch) einpacken und los geht’s.

#5 Hoh Rain Forest

Der Hoh Rain Forest ist einer der absoluten TOP-Attraktionen des Olympic Nationalparks. Dementsprechend groß soll hier auch der Besucherandrang sein – ganz anders als bei den Sol Duc Falls. Empfohlen wird vor allem der märchenhafte Hall of Mosses Trail (1.6km). Bei Regen ist natürlich weniger los und die Szenerie entsprechend mystischer. Uns war es aber bei weitem zu nass. Schade, aber somit noch ein Grund für einen weiteren Besuch 😉

#6 Beaches

Zu den bekanntesten Küstenabschnitten des Olympic Nationalparks gehören die Strände von La Push, Rialto und Ruby Beach. Diese sind relativ einfach zu erreichen. Shi Shi Beach und Cape Flattery liegen dagegen etwas Abseits der Standard-Route, sind dadurch aber deutlich einsamer. Alle haben aber eins gemeinsam – die Seastacks und jede Menge Treibholz aus dem angrenzenden Regenwald! Vor allem zum Sonnenuntergang bietet dies eine tolle Kulisse! Auch diese Sehenswürdigkeit fiel für uns im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser, steht aber ebenfalls ganz oben mit auf dem Zettel für unseren nächsten Besuch.

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