Niagara Falls, Algonquin PP & 1000 Islands NP

Wer den Osten Kanadas besucht, hat vor allem die weltberühmten Niagara Falls auf seiner To-Do-Liste stehen. Aber auch den Algonquin Provincial Park sollte man sich nicht entgehen lassen. Wer die beiden Highlights mit einer New England Reise kombinieren möchte, kann auch noch den 1000 Islands National Park mit ins Programm aufnehmen. Um alle 3 Sehenswürdigkeiten miteinander zu verbinden, fahrt Ihr in Summe ca. 700km. Was Ihr unbedingt mitnehmen solltet und was nicht zwingend, lest ihr in unserem Reisebericht.

Niagara Falls

Die Niagara Fälle stehen bei so ziemlich jedem Reisenden auf der Bucketlist – so viel steht fest. Egal ob kanadische, oder amerikanische Seite, die Infrastruktur ist daher auch komplett auf Massentourismus eingestellt. Eigentlich ja nicht so unser Ding, aber trotzdem lohnt sich der Besuch und man sollte zumindest die 3 TOP-Aktivitäten mitnehmen!

Wir wohnen auf der kanadischen Seite, welche wir auch definitiv empfehlen würden. Die Aussicht auf die Fälle von hier ist nämlich deutlich besser. Wir laufen entlang des Queen Victoria Parks und haben immer wieder tolle Aussichten auf die Horseshoe und American Falls. Erstes Must-Do aber ist zunächst eine Fahrt auf den Skylon Tower! In einem Glasaufzug geht es bis auf 160m und der 360° Blick ist einfach atemberaubend!

Als nächstes steht eine Fahrt mit der berühmten Maid of the Mist auf dem Programm. Auf der kanadischen Seite heißen die Schiffe Hornblower Cruises. Einziger Unterschied ist die Farbe des Regen-Ponchos und aufgrund des unterschiedlichen Wechselkurses lohnt ein Vergleich der beiden Anbieter allemal. Egal mit welchem Schiff, wir fahren bis an die Wassermassen der Horseshoe Falls heran und werden trotz Poncho pitsche patsche nass!!! Wer eine GoPro besitzt wird hier voll auf seine Kosten kommen.

Danach laufen wir weiter, überqueren die Rainbowbridge und reisen in die USA ein. Insgesamt sammelt man hier jede Menge Stempel im Reisepass, da man ein paar Mal zwischen Kanada und den USA wechseln muss.

Nächster Stop ist auf jeden Fall „Cave of the Winds“. Auf einem Rundweg können wir bis auf ein paar Meter an die Bridal Vail Falls ran (Hurricane Deck) und spüren so die unfassbare Wucht des Wassers. Auch hier wird man zu 100% pitsche patsche nass!!!, aber es ist einfach ein riesen Spaß und enorm eindrucksvoll obendrein.

Zurück in Kanada kann man sich Abends noch das Feuerwerk über den illuminierten Fällen ansehen. In Summe benötigt man einen ganzen Tag, also zwei Nächte vor Ort, um sich alles in Ruhe ansehen zu können.


Algonquin PP

Nach den Niagara Fällen bietet sich ein kurzer Halt in Toronto an. Unseren Bericht dazu könnt Ihr HIER nachlesen. Im Anschluss empfehlen wir dann den Trip zum Algonquin Provincial Park. Dieser liegt ca. 2h nördlich von Toronto und bietet „Natur pur“. Auf den sehr interessant gestalteten Wanderungen kommen alle Natur-Junkies voll auf ihre Kosten. Auf dem Beaver Trail – einem Bieber Lehrpfad – lernt man z.B. alles rund um die Ingenieure des Waldes. Auf dem 12km langen Mizzy Lake Trail geht es um die im Park lebenden Tiere. Mit etwas Glück kann man Otter, Schildkröten, Bieber, Bären und Elche sehen. Sogar Wölfe gibt es. Zumeist bekommt man diese aber nur zu hören! Wer nicht den vollen 12km Loop absolvieren will kann auch am Parkplatz vorbei in Richtung Arowhon Pines Lodge fahren. Nach einiger Zeit kommt Ihr an eine Kreuzung an der man rechts abbiegt. Am Ende gibt es einen „Parkplatz“ von dem man in 20min die diversen Ponds (Wolf Howl Pond, West Rose Lake, etc.) erreicht. Hier sind am frühen Morgen und in der Dämmerung die Chancen auf Tiersichtungen am größten.

Darüber hinaus ist der Park natürlich prädestiniert, um das Phänomen des Indian Summers zu beobachten. Jedes Jahr im September/Oktober verfärben sich hier die Blätter der Bäume in diverse Gelb- und Rottöne.


1000 Islands NP

Sofern Ihr die Niagara Fälle und den Algonquin Provincial Park im Rahmen einer New England Reise eingebaut habt, bietet sich auf dem Rückweg in die USA ein Stop im 1000 Islands National Park an. Hier könnt ihr am besten wie wir eine 3-stündige Bootstour unternehmen. Diese führt vorbei an den vielen schönen kleinen und auch größeren Inseln. Highlight ist sicherlich das Boldt Castle, welches von Herrn Boldt als Valentinstaggeschenk um 1900 für seine Frau errichtet wurde. Auch ein Abstecher zum 1000 Islands Tower sollte nicht fehlen. Die Aussicht aus 130m Höhe ist überragend. Insgesamt sind die 1000 Islands zwar nett, mehr aber auch nicht. Einen extra Umweg braucht man unserer Meinung nach nicht einplanen.

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