Nationalparks des Westens

Die Nationalparks des Westens der USA sind einfach grandios! Hier kommt richtiges Wild Wild West Feeling auf. Die Palette reicht von gewaltigen Canyons, über faszinierende Wüstenlandschaften bis hin zu riesigen Mammutbäumen. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus und kann irgendwie nicht genug bekommen. Die Kunst bei der Routenplanung eines Roadtrips im Westen der USA besteht sicherlich darin, sich zunächst die für einen relevanten Parks rauszusuchen und dann geschickt in den Reiseverlauf zu integrieren. Um Euch bei der Qual der Wahl etwas zu unterstützen, kommen hier unsere Parkbewertungen und MUST DO’s für jeden von uns bereisten Park.

Arches – Utah

Der Arches National Park bewahrt die weltweit größte Konzentration an natürlichen Steinbögen, wie z.B. der 88m lange Landscape Arch, oder der beeindruckende Double Arch. DAS Must-Do aber ist natürlich ein ca. 45 minütiger Hike hinauf zum Delicate Arch. Dieser prangert auch als Wahrzeichen Utahs auf den KFZ-Kennzeichen des Staates. Unser Tipp: Nehmt Euch Leckereien mit auf die kleine Wanderung. Oben angekommen, macht es Euch vor dieser spektakulären Kulisse gemütlich und genießt den Ausblick. Wie sooft lässt sich diese Landschaft auf Bildern einfach nicht würdig festhalten. Bestes Fotolicht im übrigen gegen späten Nachmittag. Könnt Ihr den Park einbauen, dann tut es! Von uns gibt es 4,5 von 5 Sternen!!!


Antelope Canyon – Arizona

Schon mal von Page in Arizona gehört? Wir vorher auch nicht, aber was dieser kleine Ort zu bieten hat ist schlichtweg unfassbar und ist nicht nur für die Fotografen unter euch zu empfehlen! Wer sich ein perfektes Bild aus dem Antelope Canyon aufhängen möchte kommt um eine geführte Tour nicht herum, denn nur so ist ein Stativ erlaubt. Gratis ist dagegen die kleine Wanderung zum Horseshoe Bend! Bei Sonnenuntergang treffen sich hier Hobbyfotografen und Profis. Einfach nur perfekt… Insgesamt ist Page ein absolutes MUST DO auf eurer Reise durch den Westen! Von uns gibt es daher ebenfalls 4 von 5 Sternen!


Bryce Canyon – Utah

Der Bryce Canyon Nationalpark gilt als klassischer Stop im Verlauf einer Westküsten Tour. Es gibt ein paar nette Aussichtspunkte, die mit dem Auto angefahren werden können. Auch die ein oder andere Wanderung in den Canyon kann unternommen werden. Zu empfehlen ist hier der Queens Garden Trail in Kombination mit dem Navajo Trail. Da man aber je nach Reiseverlauf gerade vom Grand Canyon, oder aus dem Zion kommt, ist man doch recht verwöhnt! Mit beiden Nationalparks kann der Bryce Canyon nämlich unserer Meinung nach nicht mithalten. Dementsprechend gibt es von uns nur 3,5 von 5 Sternen.


Canyonlands – Utah

Der kleine Bruder des Grand Canyon ist nicht weniger sehenswert und bietet sogar eine durchaus abwechslungsreichere Canyonlandschaft. Besonders gut gefallen hat uns der kleine Spaziergang zum Mesa Arch. Hier soll man bei Sonnenaufgang eindrucksvolle Bilder des „brennenden“ Arch machen können, aber auch tagsüber ist die Szenerie atemberaubend. Ein Abstecher zum Dead Horse State Park lohnt ebenfalls. Leider liegt der Canyonlands Nationalpark genau wie der Arches nicht ganz auf der klassischen Westküsten Rundreise-Route. Den Grand Canyon wollt und solltet Ihr dafür nicht weglassen… Wir haben den Park auch erst bei unserem zweiten Besuch mitgenommen. Insgesamt aber ein toller Park und somit 4 von 5 Sternen.


Death Valley – Kalifornien

Das Tal des Todes ist schon etwas unheimlich, gehört aber auf einer Westküsten Rundreise zum absoluten MUST DO! 40°C und mehr am eigenen Leib zu erfahren und dabei nicht in der Sauna zu sitzen ist schon ein Erlebnis. Zumal die einzige Abkühlung die Klimaanlage im Mietwagen darstellt. Man kann nur hoffen, dass dieser die Strapazen irgendwie übersteht. Am besten „erleben“ kann man die Temperaturen natürlich unten im Badwater Basin, dem tiefsten Punkt Nordamerikas (-85m). Auf dem Weg zurück solltet Ihr auf jeden Fall den Artist Drive fahren! Zabriskie Point und Dantes View sind zwei nette Aussichtspunkte die man auch unbedingt anfahren sollte. In Summe ist das Death Valley einfach ein Erlebnis und erhält von uns 4,5 von 5 Sternen!


Grand Canyon – Arizona

Schlichtweg ATEMBERAUBEND, GIGANTISCH und SENSATIONELL!!! Mehr kann und muss man wohl nicht dazu sagen. Sucht Euch einen ungestörten Platz – am besten zum Sonnenauf- oder Sonnenuntergang – und speichert diesen Moment in Eurem Kopf ab. Zu Hause wird nämlich kein Foto diesen Moment würdig wiederspiegeln. Der Grand Canyon gehört zu einem DER großen Naturwunder unserer Erde! Daher gibt es für uns nur eine logische Bewertung, die da lautet… 10 von 5 Sternen 😉 !!!


Joshua Tree – Kalifornien

Die Wüstenlandschaft im Joshua Tree Nationalpark kann den Vergleich mit den anderen Parks des Westens nicht standhalten. Im Grunde fährt man einfach hindurch und kann gelegentlich für kleine Wanderungen hier und da anhalten. Im Endeffekt gibt es in unseren Augen aber nicht viel spannendes zu sehen. Wir nutzten den Park als Zwischenstop auf dem Weg nach Lake Havasu City. In Summe lohnt der Abstecher nicht. Fahrt von L.A. lieber direkt nach Las Vegas, oder haltet im Sequoia Kings NP, bevor Ihr dann über die Route 66 in Richtung Grand Canyon weiter fahrt. Insgesamt in unseren Augen leider nur 1 von 5 Sternen.


Monument Valley – Utah

Das Monument Valley ist wohl eine der typischsten und auch bekanntesten Wild-West-Kulissen überhaupt. Neben diversen Filmen werden auch immer wieder diverse Werbespots für namhafte Marken in dem Tal abgedreht. Sofern Ihr den entsprechende Mietwagen habt (4×4) solltet Ihr auf jeden Fall den Scenic Drive fahren. Dieser ist sehr sehenswert. Wir absolvierten Ihn übrigens auch ohne 4×4 😉 Habt Ihr eine Übernachtung gebucht, so sucht Euch für den Sonnenuntergang einen netten Punkt. Die rotglühenden Mesas gehören nämlich ebenfalls zu den Highlights! Ein Abstecher lohnt sich allemal! Daher von uns 4 von 5 Sternen!


Valley of Fire – Nevada

Zwar kein Nationalpark, aber unserer Meinung nach trotzdem eine Erwähnung wert. Ca. 80km von Vegas entfernt liegt der Valley of Fire State Park. Mittlerweile haben wir uns schon zweimal hierher verirrt und finden den kleinen Park sehr abwechslungsreich. Es gibt einen kleinen Canyon, durch den man Wandern kann und die Farbenpracht des Sandsteins entlang der Straße ist sehr fotogen. Highlight im Park ist aber für uns die Wanderung zur Fire Wave. In Summe ein kleiner aber feiner Park, zu dem ein Abstecher auf dem Weg nach/von Vegas lohnt. Das Valley of Fire verdient sich daher 3 Sterne.


Yosemite – Kalifornien

Auch der Yosemite Nationalpark gehört definitiv zu einer klassischen Westküsten-Tour dazu. Auf dem Weg nach San Francisco kann man hier ein letztes Mal Natur pur erleben. Das Wahrzeichen ist natürlich der Half Dome. Einen tollen Blick habt ihr vom Glacier Point aus! Von hier starteten wir auch unsere 13.6km lange Wanderung auf dem Panorama Trail runter ins Tal. Am besten lässt man sein Auto unten stehen und fährt mit dem Shuttle-Bus hoch. So kann man ganz entspannt wandern, ohne an die Betriebszeiten des Shuttles denken zu müssen. Sehenswert sind vor allem auch die Yosemite Falls. Die mit 739m höchsten Wasserfälle Nordamerikas sind allerdings nur im Frühjahr während der Schneeschmelze richtig „in Betrieb“. Der Yosemite gefällt uns sehr gut und bekommt daher 4 von 5 Sternen!


Zion – Utah

Der Zion Nationalpark gehört für uns definitiv zu einem der besten Parks im Westen! Es gibt hier mehrere hervorragende Wanderungen. Als Beste gelten Angels Landing, Zion Narrows und der Observation Point. Alle entschädigen mit Adventure-Feeling und fantastischen Ausblicken auf den Zion Canyon. Wir meisterten den Observation Point und nehmen den Hike in unsere MUST DO-Liste auf! Etwas Kondition sollte man allerdings mitbringen und sich vor Antritt der Wanderung dringend den Wetterbericht durchlesen. Wir wollen unbedingt noch mal wieder kommen, um auch die anderen Hikes zu absolvieren. In Summe gibt es von uns ganz klare 5 von 5 Sternen!!!

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