Kili Trekking – Teil 2: Unser Erfahrungsbericht

Wir haben es geschafft! Nach 5 1/2 Tagen stehen wir tatsächlich auf dem Dach Afrikas in unglaublichen 5.895 Metern Höhe über dem Meeresspiegel. Hier oben, weit über den Wolken, erscheint alles einfach nur noch völlig surreal. Vergessen sind die Strapazen der letzten Tage und vor allem Stunden. Dabei schien der Gipfel vor noch nicht allzu langer Zeit unerreichbar für uns. Die letzte Etappe zum höchsten Punkt Afrikas ist nämlich eine ganz eigene Erfahrung für Körper und Geist. Kurz gesagt, die letzte Etappe ist einfach unmenschlich hart! Fast sogar schon zu hart. Aber irgendwie haben wir es dann doch geschafft, sind dabei nicht nur einmal deutlich über unsere Grenzen gegangen, hatten eigentlich mehrere Male schon längst aufgegeben, waren mental und körperlich komplett am Boden, nur um doch immer wieder aufzustehen und weiter zu gehen. Am Ende bekommt man dafür dann diesen Moment hier oben geschenkt. Einen gigantischen Glücksrausch, der absolute Suchtgefahr verspricht!!! So was haben wir noch nicht erlebt! Unbeschreiblich! Aber nun von vorne…

Nicht ganz eine Woche ist es nun her, dass unser Abenteuer Kilimandscharo, wie für die meisten anderen auch, am gleichnamigen Airport in Tansania startet. Erste Hürde dort – die Einreise, für die man ein Visum benötigt. Da wir bewusst auf den Erwerb des Visums in Deutschland verzichtet haben, stehen wir hier natürlich erst einmal etwas Schlange. Dafür kostet uns das Visum am Flughafen „nur“ 50$ pro Person. In Deutschland wären es dagegen 50€ gewesen und wir hätten unsere Reisepässe per Einschreiben an die Botschaft Tansanias nach Berlin senden müssen. In unseren Augen viel zu aufwendig und aufgrund des aktuell günstigen Wechselkurs auch noch teurer. Nach der Einreise nehmen wir unser Gepäck entgegen und werden ins gebuchte Hotel in Moshi, an den Fuße des Kilis, transferiert.

Den nächsten Tag benötigen wir dann um einige Dinge zu organisieren, wie zum Beispiel Geld an einem der vielen Geldautomaten in Moshi abheben. Auch wenn der Dollar ein gern gesehenes Zahlungsmittel in Tansania ist, empfehlen wir hier dennoch die einheimische Währung. In Tansania-Schilling (TZS) ist alles um einiges günstiger. Auch die Trinkgelder am Berg sind am besten in TZS zu bezahlen. Wie viel Trinkgeld man geben sollte, war im übrigen auch eine dieser Fragen im Vorfeld unserer Reise. Am Ende des Tages haben wir uns an den Empfehlungen orientiert und sind damit gut gefahren. Mit den Taschen voller Scheine geht es nach dem Geld abheben auf jeden Fall lieber auf direktem Weg zurück ins Hotel. Hier packen wir unsere Seesäcke für die Bergtour und im Anschluss relaxen wir den Rest des Tages am Pool. Mit Blick auf den Kili genießen wir ein letztes original Kilimanjaro-Bier und dann heißt es ab ins Bett.

Aussicht auf den Kili - Park View Hotel Moshi

Aussicht auf den Kili – Park View Hotel Moshi

Am nächsten Tag werden wir von unserem Team gegen Mittag am Hotel abgeholt. Ziel – das Machame Gate. Dort angekommen tragen wir uns in das Parkbuch ein und sind somit offiziell auf dem Berg. Kurz darauf starten wir auch schon mit unserem Guide zur ersten Etappe.

Das allerwichtigste am Berg übrigens ist viel zu trinken und sehr, sehr, sehr langsam zu laufen, um dem Körper die Chance zu geben sich an die Höhe zu gewöhnen. Pole Pole ist das Stichwort! Wollt Ihr wissen auf welche Dinge man noch besonders achten muss, wie man sich am besten vorbereitet, oder welche Ausrüstung die richtige ist? Dann lest euch auch unseren Blogartikel „Kilimajaro Trekking – alle Infos auf einen Blick“ durch. Darin geben wir Antworten auf die gängigsten Fragen, die auch uns im Vorfeld beschäftigt haben. Aber nun zu den einzelnen Tagesetappen.

Tag 1: Machame Gate (1.800 m) – Machame Camp (2.825 m)

Nach unserem Start am Machame Gate, welches auf 1.800 m Höhe liegt, geht es bei strahlendem Sonnenschein hinein in den immer dichter werdenden Dschungel. Obwohl uns der Weg kontinuierlich den Berg hinauf führt und die Temperaturen weit über 20°C liegen, ist die Anstrengung dennoch sehr erträglich. Das Blätterdach schützt super vor der Sonne und man ist sehr sehr langsam unterwegs. So entgehen einem auch nicht die Blue-Monkeys, sowie diverse Vogelarten am Wegesrand. Auf dem lehmigen Pfad kann man auch jede Menge Riesenfarne und mit Lianen und Moosflechten behangenen Urwaldbäume bestaunen. Nach einigen Stunden verändert sich dann die Landschaft. Der Wald wird lichter, die Bäume niedriger. Nach ca. 5-6 Stunden und 11 Kilometern erreichen wir schließlich das Machame Camp auf 2.825 Höhenmetern. Unser kleines Zelt ist natürlich schon längst aufgebaut und unsere Mannschaft bereitet bereits fleißig unser Abendessen zu. Es gibt gebackene Auberginen mit Tomatensauce, dann ein Süppchen und zum Hauptgang Kartoffeln mit frittiertem Fisch, sowie Gemüse in leckerer Sauce. Zum Nachtisch gibt es frische Früchte. Einfach lecker! Gegen 21 Uhr machen wir das Licht aus und auch das Camp kommt langsam zur Ruhe.

Tag 2: Machame Camp (2.825m) – Shira Camp (3.750m)

Schon um 5 Uhr erwacht das Camp zum Leben. Wir haben die erste Nacht recht gut geschlafen, waren zwar öfters mal kurz wach, aber in Summe ok. Um 6 Uhr gibt es dann Frühstück. Der Haferschleim ist sehr gewöhnungsbedürftig, aber der Toast, Würstchen, Spiegelei, Pfannekuchen und Papaya entschädigen dafür um so mehr.

Um 8:30 Uhr geht es dann mit unserem Guide Samson weiter, während der Rest der Mannschaft unser Lager einschließlich unseres Zeltes abbaut. Die Tagesetappe verläuft deutlich steiler als am Vortag und auch die Landschaft ist eine komplett andere, Heidelandschaft soweit das Auge reicht. Wir absolvieren die 6 Kilometer in ungefähr 4,5 Stunden und kommen gegen 13 Uhr im Shira Cave Camp auf 3.750 hm an. Hier spüren wir zum ersten mal die Höhe. Wir sind schneller außer Atem und alles ist irgendwie etwas anstrengender. Also rein ins Zelt für ein kleines Mittagsschläfchen. Danach erkunden wir dann etwas die Gegend. Vom Shira Camp hat man einen sagenhaften Ausblick auf die Shira Bergkette. In weiter Ferne sticht der Mount Meru durch die Wolkendecke. Immer wieder fliegen Nebelschwaden an den Bergen vorbei. Und auch der Sonnenuntergang ist einfach spektakulär! Zum Abendessen gibt es Suppe, Reis mit Gemüse und zum Nachtisch wieder leckeres frisches Obst. Wir spielen noch etwas Karten im Zelt und machen dann um halb 10 das Licht aus. Der nächste Tag wird nämlich der erste Höhen-Härtetest.

Tag 3: Shira Camp (3.750 m) über Lava Tower (4.600 m) zum Barranco Camp (3.900 m)

Die Nacht ist leider nur semi. Immer wieder wachen wir auf und schnappen nach Luft. Durch den nächtlichen flachen Atem kann sich der Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgen. Sich an die Höhe anzupassen benötigt halt Zeit. Etwas unheimlich… Trotzdem müssen wir um 5:30 Uhr aus den Federn, denn die Tagesetappe am Tag 3 ist nicht ohne, rund 7 km hoch zum Lava Tower auf 4.600 m Höhe, dort zwecks Akklimatisierung Mittagspause und im Anschluss wieder 3 km absteigen zum Barranco Camp auf 3.900 m. In Summe also der erste Höhen-Härtetest für unseren Körper.

Über Nacht sind die Temperaturen wohl in den Minusbereich gefallen. Pflanzen und Boden sind mit Raureif überzogen. Es ist so früh morgens noch richtig  kalt und somit kommen zum ersten Mal unserer Daunenjacken zum Einsatz. Um 6 Uhr gibt es unseren Guten-Morgen Ingwertee. Kurz danach die Waschschüsseln mit warmem Wasser und um 7 Uhr dann Frühstück. Um 8:30 Uhr geht es dann im strahlenden Sonnenschein los. Die Sonne wärmt so krass, dass schon kurze Zeit später erst die Daunenjacken und dann auch die Fleecepullis die Segel streichen müssen. Selbst die Hose zippt zumindest Jan ab den Knien ab. Es geht stetig, aber auch immer langsamer bergauf. Den Gipfel haben wir dabei ständig im Blick und es fühlt sich so an, als würden wir diesem überhaupt nicht näher kommen.

Die Landschaft wird immer karger, wir befinden uns nun im Bereich der Alpinen Wüste. Das Ganze erinnert an eine Mondlandschaft, faszinierend und auf gewisse Weise auch wunderschön. Gegen Mittag ziehen Wolken auf und der Gipfel verschwindet. Kurz danach erreichen wir um kurz nach 12 Uhr den Lava Tower auf 4.600 hm. Nadine geht es in der Höhe gar nicht gut, Schwindel, Schwäche, Appetitlosigkeit und Kopfschmerzen sind die Symptome. Bereits die letzte Stunde des Aufstiegs war es mehr ein langsames Taumeln als Wandern bei ihr. Wir bleiben trotzdem eine Stunde auf der Höhe, bekommen Mittagessen, von dem Nadine nichts isst, und machen uns dann auf den Weg runter zum Barranco Camp. Mit jedem Meter bergab geht es Nadine wieder besser. Da stört es auch nicht, dass es anfängt zu regnen. Wir bestaunen lieber Riesensenezien, die nur hier am Kili wachsen. Um 16 Uhr kommen wir schließlich im Barranco Camp auf 3.900 m Höhe an. Unser lustiges grünes Zelt steht wunderschön an der Spitze einer Felsklippe etwas abseits der „Masse“. Unser Team heißt uns mit einem großen Teller Popcorn und gerösteten Erdnüsse willkommen. Auf dieser Höhe sind auch die Höhenbeschwerden bei Nadine zum Glück wieder verschwunden. Dieser erste Höhenhärtetest beschert uns somit ordentlich Respekt vor dem Gipfelsturm. Unsere Körper haben jetzt noch zwei Tage Zeit sich an die Höhe anzupassen, bis es für uns auf zum Basecamp dann für die Nacht auf weit über 4.000 hm geht. Später an diesem Tag gibt es zum Abendessen wie immer Suppe, dann Spaghetti und leckere frische Ananas. Danach fallen wir einfach nur noch todmüde ins „Bett“.

Tag 4: Barranco Camp (3.900 m) über Barranco Wall (4.200 m) zum Karanga Camp (3.995 m)

Irre was der Körper zu leisten im Stande ist. Die Strapazen von Gestern sind längst vergessen, die Höhe merken wir quasi kaum noch. Auch wenn die gestrige Etappe ziemlich anstrengend war, hat diese für die Akklimatisation anscheinend einiges gebracht. Für die anstehenden Wanderungen zum Karanga und Barafu Camp, die uns immer wieder deutlich über 4.000 hm führen werden, sind wir wieder zuversichtlicher.

Die Aussicht auf den Kili ist heute Morgen einmal mehr gigantisch. Rechts davon, quasi direkt vor unserer Nase, eine karge, ca. 300 m hohe Steilwand. Die Barranco Wall! Diese gilt es als kleine Frühsporteinheit zu meistern. Auf der Macheme Route ist dies übrigens die einzige Stelle, bei der etwas mehr Körpereinsatz gefragt ist. Teilweise müssen hier auch die Hände dazu genommen werden und man muss etwas „klettern“. Allerdings ist das Stück auch für Bergnovizen wie uns kein wirklich großes Hindernis, obwohl die ein oder andere Stelle schon etwas spannend ist. Oben angekommen geht es auch gleich wieder langsam bergab. Vorbei an Riesensenezien und Strohblumen führt uns der Weg bis zu einem kleinen Bach. Von hier aus beginnt dann noch einmal eine knackige Steigung hoch bis zum Karanga Camp auf 3.995 hm. Das ganze Camp liegt im dichten Nebel und so verbringen wir den Rest des Tages im Zelt, spielen Karten und lesen etwas. Zwischendurch gibt es immer mal wieder etwas zu essen. Unglaublich wie abwechslungsreich wir verköstigt werden. Um halb 10 machen wir das Licht aus, um unsere dritte und somit letzte Nacht auf knapp 4.000 hm zu verbringen.

Tag 5: Karanga Camp (3.995 m) – Barafu Hut (4.673 m)

Da das Barafu Basecamp nur 4 km, bzw. 3,5 Stunden Fußmarsch entfernt liegt, dürfen wir  heute tatsächlich länger schlafen. Wir starten somit entspannt um ca. 9 Uhr mit dem Aufstieg. An die Höhe haben wir uns offensichtlich bereits prima gewöhnt, denn im Vergleich zum Lava Tower geht es uns auch mit zunehmender Höhe blendend. Die 600 hm stecken wir mittlerweile locker weg und so können wir die tollen Aussichten mehr denn je genießen. Immer den Kibo fest im Blick erreichen wir gegen Mittag das Basecamp in 4.673 m Höhe. Die Aussicht auf den 5.100 m hohen Mawenzi ist von hier sagenhaft und auch der Gipfel scheint mittlerweile zum Greifen nah. Lediglich noch 6 km und rund 1.200 hm trennen uns vom Gipfel. Wir ruhen uns etwas aus und gehen im Kopf unser Equipment für den Gipfelsturm noch einmal durch. Nach dem Abendessen gibt es das abschließende Briefing und auch unser Blutsauerstoff wird ein letztes Mal gecheckt. Dieser liegt immer noch bei 85-87%, für diese Höhe excellent. Den Wecker stellen wir auf 23 Uhr, denn um Mitternacht soll es losgehen. An schlafen ist allerdings nicht zu denken. Vielmehr gehen einem 1.000 andere Dinge durch den Kopf. Sind wir warm genug angezogen? Wie wird sich eine Höhe von über 5.000 m anfühlen? Werden wir tatsächlich den Gipfel erreichen? Alles Fragen auf die es nur ein paar Stunden später eine Antwort geben soll…

Tag 6: Barafu Hut (4.673 m) – Uhuru Peak (5.895 m) – Mweka Camp (3.100 m)

23:30 Uhr und es gibt nochmal Tee und ein paar Kekse. Quasi unsere Henkersmahlzeit ;)! Dann kriechen wir in voller Montur aus dem Zelt in die dunkle Nacht. Es geht endlich los! Für die Gipfeletappe werden wir von zwei Guides begleitet, während der Rest des Teams im Camp verbleibt und auf unsere Rückkehr wartet. Wir reihen uns gegen Mitternacht in das Lichtermeer aus Kopflampen ein und versuchen unseren Rhythmus zu finden. Pole pole – langsam langsam. Bis zur Halbzeit läuft es ganz gut bei uns. Dann allerdings wird es zunehmend härter. Wir werden noch langsamer und benötigten immer öfters kurze Pausen. Die Kälte kriecht durch die vielen warmen Schichten und auch die Höhe macht sich immer deutlicher bemerkbar. Es fühlt sich an, als würde uns einer den Stecker ziehen und uns damit jegliche Energie aus dem Körper ziehen. Und dann ist der Moment gekommen an dem plötzlich einfach nichts mehr geht. Und damit meinen wir wirklich nichts mehr! Eigentlich wollen wir nur noch schlafen, ruhig hier auf dem nächstbesten Stein, völlig egal. Unsere Guides lassen dies natürlich nicht zu und motivieren uns weiter zu gehen. Es ist ein irrer Kampf mit sich selbst. Ein Kampf, den wir so noch nicht mit uns ausgekämpft haben. Mit Worten ist dies eigentlich gar nicht zu beschreiben. Irgendwann übernimmt dann der Wille und der Körper funktioniert einfach nur noch irgendwie. Wir nehmen noch mal einen Schluck Tee zu uns und knabbern an einer PowerBar. Dann geht es auf die Zielgeraden. Wir erreichen den Kraterrand kurz vor Sonnenaufgang. Der Himmel ist bereits glühend rot-orange eingefärbt und irgendwie lädt das die innerlichen Batterien tatsächlich wieder etwas auf. Nie zuvor waren für uns Freud und Leid so nah beieinander. War man vor ein paar Stunden noch kurz davor aufzugeben, erfährt man oben angekommen den absoluten Glücksrausch. Es steht außer Frage, dass wir auch noch die 45 Minuten bis zum Uhuru Peak weitergehen wollen. Afrikas höchster Punkt! Nur ca. 1/3 aller Touristen, die versuchen den Kili zu besteigen, erreicht diesen, und auch wir wären fast gescheitert. Umso unbeschreiblicher ist das Gefühl dann ganz oben zu stehen! Ein Gefühl welches man wohl nur hier oben erfahren kann. Mehrfach weit über unsere körperlichen Grenzen gegangen zu sein um am Ende doch ein Ziel zu erreichen, ist einfach sehr emotional! Wir machen viele tolle Fotos und begeben uns dann auch schon wieder auf den Abstieg.

Dieser führt zunächst über eine Geröllhalde hinab zurück zum Basecamp, in dem wir dann eine Stunde pausieren dürfen. Danach geht es weiter bergab über die Mweka Route bis zum Mweka Camp auf 3.100 hm. Von hier sieht man einmal mehr den Gipfel. Kaum vorstellbar, dass wir vor ein paar Stunden noch dort oben gestanden haben. Die Müdigkeit übermannt uns dann auch recht schnell und bereits um 20 Uhr schlafen wir tief und fest.

Tag 7: Abstieg vom Mweka Camp (3.100 m) zum Mweka Gate (1.640 m)

Um 6 Uhr geht der Wecker und die beste Nacht der ganzen Woche ist leider  vorbei. Trotz 10 Stunden Schlaf hätten wir auch noch länger in den Federn liegen können, aber unser Team möchte früh los, um zeitig am Gate zu sein. Auch wir können es kaum erwarten zurück in die Zivilisation zu kommen, denn nach einer Woche ohne Dusche, fließend Wasser, Strom und richtigem WC lernt man genau diese Dinge wieder extrem zu schätzen und freut sich wie ein kleines Kind über sonst doch so normale Dinge!

Heute geht es einmal mehr nur bergab. Um genau zu sein sind es fast 1.500 hm. Die Oberschenkel sind nach dem extremem Tag gestern arg mitgenommen und wir lassen es daher entspannt angehen. Wir kommen dabei ins Gespräch mit anderen Gruppen, teilen die Erlebnisse der vergangenen Tage und genießen einfach völlig gelöst die letzten Stunden am Berg. An zwei Stellen erblicken wir durch das Blätterdach des Dschungels nochmal den Gipfel und bekommen Gänsehaut!

Unten am Gate bekommen wir abschließend noch feierlich unsere Urkunden für die erfolgreiche Besteigung übergeben. Das Beste aber ist der kleine Kiosk, der sich hier am Mweka Gate befindet. Wir kaufen direkt eine ganze Ladung kaltes Kilimajaro Bier und verteilen dieses in unserem Team. Wir stoßen auf eine ereignisreiche, anstrengende, kräftezehrende und doch so unglaublich tolle Woche mit einem noch viel tollerem Team an! Noch NIE hat uns ein Bier so unfassbar lecker geschmeckt wie in diesem Moment. Das Abenteuer Kilimandscharo hat sich nicht erst jetzt einen Platz in unsere Hall of Fame verdient! Hakuna Matata :)…

 

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