Kapstadt

In und um Kapstadt gibt es eine Menge zu entdecken! Um die bekanntesten Highlights zu sehen, benötigt ihr mindestens drei volle Tage. Obwohl die Region Kapstadt extrem modern und ein großer Touristenmagnet ist, sollte man nicht vergessen, dass man sich in einem Land mit extremen Gegensätzen befindet. Auch hier gelten gewisse „Spielregeln“, um sicher durch den Tag zu kommen. So sollte man zum Beispiel nach Möglichkeit nicht im Dunkeln zu Fuß unterwegs sein. Nichtsdestotrotz muss man die Region Kapstadt einfach gesehen haben und wir stellen euch hier die top Highlights vor.

Tafelberg

Der Tafelberg ist DAS Wahrzeichen der Stadt. Ein absolutes Must-Do ist es daher, von oben die Aussicht auf Kapstadt zu genießen. Es gibt Wanderwege die zum Gipfel führen, oder aber man wählt ganz bequem die Seilbahn. Wem der Weg zu Fuß zu lang ist, dennoch aber in Kapstadt wandern möchte, dem empfehlen wir einen Ausflug zum Lions Head. Von hier hat man ebenfalls eine tolle Aussicht auf Kapstadt und die Wanderung hält sich in Grenzen.

Für den Ausflug zum Tafelberg gilt es aufzubrechen, sobald es das Wetter zulässt. Verschiebt den Besuch nicht auf kommenden Tage, auch wenn die Wetter-App strahlenden Sonnenschein vorhersagt. Ein kurioses Wetterphänomen sorgt dafür, dass der Gipfel des Tafelbergs sehr oft in den Wolken liegt, obwohl unten in der Stadt die Sonne scheint. Kann man den Gipfel von unten sehen nutzt direkt die Chance und fahrt hinauf.

V&A Waterfront

Die Victoria & Alfred Waterfront, kurz V&A Waterfront, ist das restaurierte Werft- und Hafenviertel Kapstadts. Hier gibt es diverse Freizeitmöglichkeiten wie eine Mall, ein Aquarium, Restaurants, Cafes und kleine Shops entlang des Hafenbeckens. Man findet Musikern und Straßenkünstler, sowie eine große Halle mit südafrikanischen Hand-Made-Produkten. Hier gilt es sich treiben zu lassen und zu flanieren.

Von der V&A Waterfront kann man auch fußläufig zum alten Stadtkern gehen. Dort solltet ihr allerdings aufpassen nicht nach Ladenöffnungszeiten noch unterwegs zu sein. Man hört immer wieder von Überfällen und Diebstählen. Da wir Capetowns Downtown nicht wirklich sehenswert fanden, kann man ruhig auf einen Besuch verzichten.

Unbedingt empfehlen würden wir dagegen eine Sundown Bootstour. Dies war wirklich ein tolles Erlebnis. In der Golden Hour zum Sonnenuntergang erstrahlt Kapstadt und der Tafelberg in strahlenden Goldtönen. Wir hatten Glück und bekamen noch ganz kitschig ein paar Delfine zu Gesicht, die unser Boot begleiteten. In Summe einfach ein traumhaft schönes Erlebnis. Touren könnt ihr einfach in der Waterfront buchen. Hier gibt es diverse Anbieter.

Camps Bay

Camps Bay ist ein Vorort von Kapstadt, der gerne von Touristen als Ausgangspunkt für einen Kapstadt-Aufenthalt genutzt wird. Umgeben von Lions Head, Tafelberg und den Twelve Aposteln liegt Camps Bay ziemlich einzigartig eingebettet und besitzt einen traumhaft weißen Sandstrand, sowie eine lange Promenade mit zahlreichen Cafes und Restaurants. Nicht umsonst wird Camps Bay oft mit Miami oder der Cote d’Azur verglichen. Das Meer hier hat allerdings selten mehr als 16°C und lädt somit nur die Harten zum schwimmen ein ;). Wir haben während unseres Kapstadt Aufenthalts in Camps Bay in einem schönen Guesthouse übernachtet und können Camps Bay für Übernachtungen nur empfehlen.

Robben Island

Die ehemalige Gefängnisinsel, welche 12 km vor Kapstadt im offenen Meer liegt, ist heute ein staatliches Museum und UNESCO Weltkulturerbe. Auf Robben Island war Nelson Mandela über 20 Jahre inhaftiert, bevor er der erste schwarze Präsident Südafrikas wurde. Für den Besuch der Insel und des Gefängnisses am besten einen Tag vorher an der Waterfront ein Ticket kaufen und früh morgens mit einem der ersten Boote übersetzen. Dann ist es noch nicht allzu voll. Grundsätzlich gehört ein Besuch von Robben Island wohl zum Standard-Programm eines jeden Kapstadt-Besuchers. Allerdings hat uns diese Tour nicht besonders gut gefallen. Nicht zu vergleichen mit der phantastischen Tour zu Alcatraz vor San Francisco.

Kaprunde

Für die Kaprunde mit den bunten Badehäuschen am Muizenbergstrand, Simons Town mit den Pinguinen am Bolders Beach, dem Kap der guten Hoffnung selbst und einer der schönsten Küstenstraße der Welt, dem ca. 10 km Chapman’s Peak Drive benötigt man mit dem Mietwagen einen vollen Tag für die Runde und sollte daher früh losfahren. Die Tour solltet ihr auch in der oben aufgeführten Reihenfolge angehen, da Ihr dann auf dem Chapman’s Peak Drive durch den Linksverkehr auch auf der Ozeanseite seid.

Der Muizenbergstrand mit seinen bunten Badehäuschen ist eines der bekanntesten Fotomotive dieser Region. Vor allem bei schönem Wetter kann man hier schon etwas am Strand entlang schlendern und tolle Fotos schießen.

Simons Town ist ein kleines historisches Städtchen mit dem berühmten Bolders Beach, an dem eine Brillenpinguin Kolonie ihr zu Hause hat. Der Strandabschnitt gehört zu einem Nationalpark, so dass man hier einen kleinen Eintritt zahlt bevor man dann über Holzstege zu den Pinguinen geht. Insgesamt zwar ganz nett, allerdings aufgrund der vielen Touristen doch eher wie in einem großen Zoo.

Für die Kap-Halbinsel wird wieder ein kleines Eintrittsgeld fällig. Auf der Kap-Halbinsel gibt es zwei Highlights die ihr mit dem Auto anfahren solltet. Zunächst natürlich das Kap der guten Hoffnung. Dieses liegt am Ende einer Sackgasse. Für ein Foto mit dem berühmten Schild müsst ihr euch aufgrund der Menschenmassen in der Regel anstellen. Im Anschluss wandert man dann hinter dem Schild den kleinen Hügel steil hinauf und blickt auf das Kap. Das zweite Highlight ist Cape Point. Hier gibt es einen riesen Parkplatz, Souvenirshops, Toiletten und ein Restaurant mit Sonnenterrasse. Vom Parkplatz sollte man dringend rauf zum alten Leuchtturm um von dort eine phantastische Aussicht auf das Kap der guten Hoffnung zu haben. Dazu könnt ihr entweder eine Zahnradbahn nehmen, oder aber auch den steilen Weg mit vielen Treppenstufen selber laufen.

Auf dem Rückweg von der Kap-Halbinsel solltet ihr die knapp 10 km Küstenstraße Chapman’s Peak Drive fahren. Die private Mautstraße kostet 42 Rand und gilt als eine der schönsten Küstenstraße der Welt. Der Chapman’s Peak Drive verbindet mit vielen Kurven die Orte Noordhoek und Hout Bay und bietet immer wieder fantastische Aussichten auf das Meer und die Küste. Eine Fahrt hier ist ein absolutes Must-DO! Fahrt Ihr die Kaprunde wie von uns vorgeschlagen im Uhrzeigersinn, habt ihr aufgrund des Linksverkehrs den Ozean immer direkt zu Füßen 🙂

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