mit Drohne auf Reisen – alle wichtigen Infos

Der nächste Urlaub steht vor der Tür und ihr wollt eure neue Drohne mit auf Reisen nehmen? Super Idee – denn mit einer fliegenden Kamera könnt ihr faszinierende Bilder und Videos aufnehmen und so ganz spezielle Urlaubserinnerungen schaffen. Bevor ihr jedoch mit eurer Drohne abhebt, solltet ihr euch dringend über die speziellen Regeln und Pflichten im jeweiligen Reiseland informieren! Es gibt nämlich einiges zu beachten…

Tetraeder aus der Luft

Eine Drohne schafft faszinierende Blickwinkel – hier der Tetraeder in Bottrop aus der Luft

Safty first – Drohne versichern!

Was in Deutschland gilt, gilt durchaus auch in anderen Ländern der Welt. Wer mit einer Drohne abheben möchte, ist verpflichtet ab dem ersten Tag eine spezielle Drohen-Haftpflicht abzuschließen. Aber auch grundsätzlich macht es einfach Sinn einen entsprechenden Versicherungsschutz zu besitzen.

Natürlich ist es am einfachsten, wenn eure bestehende Haftpflicht durch Drohnen verursachte Schäden deckt. Ein Blick in die Police, oder der Griff zum Hörer schafft hier schnell Klarheit. In der Regel muss aber die bestehende Versicherung kostspielig ergänzt werden. Dann lohnt es sich eher, eine spezielle zusätzliche Versicherung abzuschließen, die auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten werden kann und zumeist um einiges günstiger ist. Achtet dabei auf eine entsprechend hohe Deckungssumme von min. 1 Mio.€ (je höher desto besser), auf evtl. ausgeschlossene Reiseziele (meist USA & Kanada), auf den Verwendungszweck (Privat vs. Gewerblich) und wer die Drohne außer dem Versicherungsnehmer alles fliegen darf.

Wir haben unsere Drohnen-Haftpflicht bei den Haftpflichthelden abgeschlossen. Der Leistungsumfang ist super (50 Mio.€, weltweit gültig inkl. USA/Kanada, etc.) und die regulären Kosten von 39,- im Jahr überschaubar. Wer ebenfalls hier abschließen möchte, erhält mit unserem „Helden-Code“ 3KYV1 einen dauerhaften Rabatt in Höhe eines Monatsbeitrags und auch wir profitieren davon 🙂 !

mit dem „Flieger“ in den Flieger, worauf achten?

Nein! Im Flugzeug dürft ihr eure Drohne natürlich nicht starten! Trotzdem solltet ihr eure Drohne – sofern möglich – mit in die Kabine nehmen und so das „böse“ Flughafenpersonal umgehen. Bei manchen Airlines, wie z.B. Emirates, kommt ihr aber leider nicht drumherum und müsst euren Flieger mit dem Koffer aufgeben. Dann gilt es die Drohne sicher zu verpacken.

Die Akkus dagegen müssen grundsätzlich im Handgepäck mitgeführt werden, da potenzielle Brandgefahr besteht. Jede Airline regelt die Handhabung hier etwas unterschiedlich. Vom Abkleben der Batterie-Kontakte, über das Nutzen von explosionssicheren Taschen, sogenannten LiPo-Bags, gibt es hier unterschiedliche Anforderungen an den Transport. Am besten informiert ihr euch vor eurer Reise auf der Seite der jeweiligen Fluggesellschaft!

Denkt darüber hinaus auch auf jeden Fall daran, alle wichtigen Dokumente parat zu haben. Eine Rechnungskopie für den Zoll kann unter Umständen genauso nützlich werden, wie die Versicherungspolice. Entweder ausdrucken, oder digital in der Dropbox ablegen.

Andere Länder, andere Sitten. Drohnennutzung im Ausland.

Das wohl spannendste Thema! Im Grunde kann man festhalten: Andere Länder, andere Sitten! Grundsätzlich regelt jeder Staat die Nutzung von Drohnen nämlich sehr unterschiedlich. Für die USA z.B. muss man seinen Flieger bei der FAA im Vorfeld registrieren und mit der entsprechenden Nummer versehen, die man nach erfolgreicher Registration erhält. Die Registration kostet 5$ und ist für 3 Jahre gültig. Das Fliegen in New York City, Washington D.C. und in sämtlichen Nationalparks ist allerdings trotzdem verboten, bzw. bedarf einer gesonderten Genehmigung.

In anderen Ländern dagegen ist die private Nutzung einer Drohne recht problemlos möglich. Dazu gehören aktuell u.a. Australien und Südafrika. In Indien, Nicaragua, oder Nordkorea sieht es wiederum ganz anders aus. Hier herrscht komplettes Drohnenverbot! Es besteht sogar das Risiko, dass euer Flieger bei der Einreise beschlagnahmt wird. Wir empfehlen euch daher dringend sich unbedingt im Vorfeld ausführlich zu informieren, ob und wenn ja unter welchen Bedingungen im jeweiligen Reiseland geflogen werden darf oder nicht. Im schlimmsten Fall drohen hohe Geld- und sogar Haftstrafen!

In Summe also gar nicht so einfach den Überblick zu behalten! Alle Informationen finden sich in der Regel auf der Seite des Luftfahrtamtes des jeweiligen Landes. Wer es einfacher haben will besucht einfach die Homepage von Bina & Francis. Auf ihrem Blog www.my-road.de haben die beiden für mittlerweile 135 Reiseziele weltweit Besonderheiten, Vorschriften und hilfreiche Links zusammengetragen! Wer also nicht lange suchen möchte, sollte hier mal vorbeischauen.

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