Abenteuer Tansania

Abenteuer Tansania

27.01. - 17.02.2018

Einleitung

Auf der Suche nach einem passenden Reiseziel für die kalte Jahreszeit wurden wir einmal mehr in unserem Lieblingsbuch fündig. Und da wir sowieso längst mal wieder nach Afrika wollten, kamen wir bei Tansania auf Anhieb ins Schwärmen. Tansania gehört zu den ärmsten Ländern der Welt, bietet aber vor allem unzählige Natur-Highlights. 3 der 7 Naturwunder Afrikas finden sich hier. Wer kennt nicht den Serengeti Nationalpark, den Ngorongoro Krater, oder den Kilimandscharo, den mit 5.895m Höhe höchsten Berg Afrikas?! Kurz gesagt – für Naturliebhaber wie uns ist Tansania ein absolutes Traumreiseziel!

Unsere Route im Überblick

Am Ende des Tages teilten wir das Abenteuer Tansania in 3 Akte. Begonnen haben wir mit der Besteigung des Kilimandscharos über die landschaftlich sehr schöne Machame Route. Im Anschluss ging es dann auf eine 6-tägige Safari durch die diversen Nationalparks im Norden von Tansania und abschließend noch für 3 Nächte nach Sansibar, um einfach die Seele ein bisschen baumeln zu lassen und die vielen Eindrücke verarbeiten zu können. In unseren Augen auch im Nachhinein die perfekte Reihenfolge!

Wichtig zu wissen ist, dass Tansania kein klassisches Selbstfahrer-Reiseziel ist. Die Straßenverhältnisse vor Ort sind teilweise wirklich sehr schlecht und zudem warten an jeder zweiten Straßenecke korrupte Cops, um Autofahrer für Belanglosigkeiten abzuzocken. Am sichersten ist man daher definitiv mit einem ortskundigen Guide unterwegs.

Also gingen wir auf die Suche nach einem Touranbieter. Gar nicht so einfach, da die Auswahl wahrlich riesig ist. Von privaten, luxuriösen und somit sehr teuren Touren, über Großgruppen bis hin zu Zeltsafaris gibt es so ziemlich alles und somit auch für jeden Geldbeutel etwas.

Wir denken am Ende einen sehr guten Mix aus Abenteuer und Komfort gefunden zu haben und würden die Durchführung der Bergbesteigung, sowie die Unterkünfte während der Safari und auf Sansibar uneingeschränkt empfehlen. Man sollte bedenken, dass man nach einer Woche am Berg ohne jeglichen Komfort und Luxus (kein Klo, kein fließendes Wasser, keine Dusche, etc.) mehr als reif ist für ein schönes, sauberes und gemütliches Hotel. Ob es die Luxuslodge sein muss, sollte jeder für sich entscheiden. Das Geld kann man in unseren Augen besser sparen und für ein paar andere Dinge investieren. Uns war es z.B. wichtiger auf Safari in einer Kleingruppe mit max. 4 Personen unterwegs zu sein. Wer Familie oder Freunde hat, die auch mit dem Gedanken spielen nach Tansania zu reisen, sollte sich hier mal abstimmen 😉 

Auch am Berg ist es unter Umständen nicht ganz unwichtig in einer nicht allzu großen Gruppe unterwegs zu sein. Am Ende bestimmt nämlich immer das schwächste Glied das Tempo und entscheidet so evtl. über den Erfolg der ganzen Gruppe. 

Deutsche Touranbieter gibt es wie Sand am Meer. Wer Geld sparen möchte sucht sich lieber einen Anbieter direkt vor Ort. Zur Übersicht bei Tripadvisor gelangt ihr hier. Die meisten deutschen Anbieter buchen nämlich einfach eine dieser Companies und streichen eine Provision dafür ein. Natürlich habt ihr dann aber auch einen deutschen Ansprechpartner und auch gewisse Reiserechte.

Den genauen Routenverlauf mit allen Unterkünften und Tagesbeschreibungen stellen wir Euch wie immer anbei zum Download zur Verfügung.

Unsere Route Stop für Stop für Euch als Download
— alle Hotels, Distanzen und Tagesbeschreibungen in der Übersicht —

Des Weiteren stehen Euch unsere detaillierten Reiseberichte zur Verfügung. In den Blogbeiträgen „Kili Trekking Teil 1 und 2“„Auf Safari in Tansania“ und „Sansibar – Vier beliebte Ausflüge auf der Gewürzinsel“ findet Ihr viele weitere Informationen, sowie Tipps und Tricks.

Highlights der Rundreise

  • Kilimandscharo Besteigung über die Machame Route
  • Safari im weltberühmten Serengeti Nationalpark
  • Besuch eines Masai-Dorfs
  • größte Raubtierdichte im Ngorongoro Krater
  • Elefanten ohne Ende im Tarangire Nationalpark
  • Erholung an Sansibars Traumstränden
  • Besuch einer Gewürzfarm

Good to Know

Beste Reisezeit: Tansania liegt am Äquator. Das Wetter wird daher nicht wie bei uns durch Jahreszeiten, sondern vielmehr durch 2 Regenzeiten bestimmt. Die große Regenzeit dauert von März bis ca. Anfang Juni, die kleine findet dann im Okotober/November statt. Wer den Kili besteigen möchte sollte die Monate Dezember/Januar/Februar ins Auge fassen. Dann ist es am Berg mit Abstand am wärmsten und die Sicht am klarsten. Zwischen Juli und September ist es zwar trockener, aber auch deutlich kühler. Für eine Safari eignen sich eigentlich alle Zeiten außerhalb der Regenzeiten. Wer die Gnus durch den Mara River ziehen sehen will muss im September nach Tansania.

Impfungen: Tansania liegt in den Tropen und ist somit Heimat von diversen unschönen Viren bzw. Krankheiten. Bitte informiert Euch am besten beim Auswertigen Amt rechtzeitig vor Reiseantritt über die aktuellen Impfempfehlungen. Vor allem da die medizinische Versorgung vor Ort extrem schlecht ist, sollte man hier nicht auf Lücke, sondern lieber auf Nummer sicher gehen! 

Kilimandscharo: Da es zum Thema Kilimandscharo-Besteigung doch einiges gibt, das „good to know“ ist, haben wir direkt einen ganzen Artikel dazu geschrieben. Wenn Ihr also wirklich mit dem Gedanken spielt den höchsten Berg Afrikas zu besteigen, dann lest Euch am besten diesen mal durch 😉 Ihr findet den Artikel etwas weiter oben, oder Ihr klickt einfach hier… 

Safari: Auch hinsichtlich der Safaris in Tansania gibt es einige nützliche Dinge, die es zu wissen gilt. Obwohl Tansania zu den ärmsten Ländern der Welt gehört, ist eine mehrtägige Safari extrem teuer! Vor allem die Serengeti und der Ngorongoro Krater schlagen ordentlich zu Buche. Trotzdem sollten die beiden Parks ganz oben auf Eurer Liste stehen. Dann lieber auf andere Parks verzichten, obwohl wir tatsächlich nicht wüssten auf welchen 😉

Sansibar: Den Wasserratten unter Euch sei gesagt, dass auf Sansibar die Gezeiten sehr stark sein können. Bei Ebbe ist dann an schwimmen im türkisen Ozean nicht mehr zu denken. Besonders betrifft dies die Süd-Ostküste, da hier die Strände nur sehr flach ins Meer abfallen. Entweder ihr steigt dann um auf den Hotelpool, oder ihr bucht direkt eine Unterkunft im Norden. Hier fallen die Gezeiten nämlich deutlich geringer aus.

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